Ultraschall

Allgemeine Informationen
Untersuchungsspektrum


Allgemeine Informationen


Bei einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) kommt keine Röntgenstrahlung zum Einsatz. Die stattdessen verwendeten Schallwellen sind nach bisherigen Erkenntnissen völlig ungefährlich. Der Ultraschall ist eine sehr schonende Untersuchungsmethode, die auch für Schwangere und Kinder unbedenklich ist.
Roentgenordination Dr. Ulf Mayer Feldkirchen

Die Frequenz des Ultraschalls liegt oberhalb der Hörschwelle. Ultraschallwellen können also vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden. Die Umsetzung von Schall in Bilder nennt man "Sonographie", was soviel bedeutet wie Schall zeichnen. Beim Ultraschall erhält der untersuchende Arzt zweidimensionale Bilder in Echtzeit. Sie vermitteln ihm eine Vorstellung von der Größe, Form und Struktur des zu untersuchende Bereichs. Die beim "Schallen" entstehenden Bilder werden auf einem Monitor angezeigt und können je nach Bedarf auf einem speziellen Papier ausgedruckt werden.

Was ist auf dem Ultraschallbild zu erkennen?

Sendet man Ultraschallwellen über den Schallkopf des Ultraschallgeräts in den menschlichen Körper, so reagiert dieser je nach Gewebe sehr unterschiedlich ­ die Schallwellen können gebrochen, absorbiert oder reflektiert werden. Die reflektierten Schallwellen werden vom Schallkopf wieder aufgenommen, d.h. der Schallkopf funktioniert gleichermaßen als Sender und Empfänger von Schallwellen. Aus der entstehenden Differenz zwischen gesendeten und reflektierten Schallwellen kann ein Computer dann entsprechende Bilder errechnen.
Auf dem Ultraschallbild lassen sich Gewebe aufgrund ihrer unterschiedlichen Schalldichte deutlich voneinander abgrenzen. Wasser in Körperhohlräumen wird von Ultraschall vollständig durchquert. Es stellt sich auf dem Computerbild schwarz dar. Knochen und Luft lassen keinen Schall durch und werfen ihn vollständig zurück. Auf dem Bild erscheinen Begrenzungen von Knochen und Luftansammlungen daher weiß, dahinter sieht man nichts mehr. Das sonstige Gewebe stellt sich je nach seiner Schalldichte in unterschiedlichen Graustufen dar. Krankhafte Veränderungen eines Organs oder Gewebes kann der Radiologe bei entsprechender Erfahrung im Umgang mit dem Gerät sehr gut erkennen.


Wie läuft eine Ultraschalluntersuchung ab?

Der Patient wird je nach Untersuchung auf dem Rücken oder der Seite gelagert. Anschließend wird ein Gel auf Wasserbasis auf die zu untersuchende Körperregion aufgebracht. Durch die Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfs auf der Haut können die gewünschten Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen eingesehen werden. Nach Abschluss der Untersuchung wird das Gel einfach abgewischt. Gelangt der Schallkopf ohne Gel auf die Haut, dann werden die Ultraschallwellen durch die Luft zwischen Schallkopf und Haut vollständig reflektiert, man erhält in diesem Fall kein Bild auf dem Monitor.
Die Untersuchung ist vollkommen schmerzlos. Um ein klares Bild zu erhalten, muss aber in manchen Fällen der Schallkopf etwas fester auf die Körperoberfläche gedrückt werden. Sollte Ihnen dies unangenehm sein, geben Sie dem Radiologen einfach ein Zeichen, er wird dann die Untersuchung kurz unterbrechen.


Untersuchungsspektrum


Eine sonographische Untersuchung ist leicht durchzuführen. Oft kann durch diese Methode eine konkrete Fragestellung bereits vollständig geklärt werden. Zumindest ergeben sich aber wertvolle Zusatzinformationen, auch wenn andere Untersuchungen noch folgen müssen. Die sonographische Untersuchungstechnik funktioniert überall dort, wo keine Knochen im Weg sind. Besonders gut lassen sich z.B. Oberbauchorgane (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse) und die Nieren darstellen. Sehr gute Ergebnisse liefert der Ultraschall auch bei der Beurteilung der Gallenblase und der abführenden Gallen- und Harnwege. Auch im Bereich der Halsweichteile, der Brust, der Schilddrüse und der Lymphknotenstationen ist die Sonographie sehr aussagekräftig.


Angebotene Untersuchungen:

  • - Ultraschall des Oberbauches (Leber, Galle, Aorta)
  • - Ultraschall der Nieren
  • - Ultraschall des Unterbauches (Blase, Prostata, Hoden bzw. weibliche Geschlechtsorgane)
  • - Ultraschall der Brust
  • - Ultraschall der Schilddrüse
  • - Ultraschall der Lymphknoten (Hals, Bauch, Achseln und Leisten)
  • - Ultraschall an oberflächlichen Stellen des Körpers (Muskulatur, Sehnen, Gelenke)
  • - Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße